Hochbauten in deutschen Erdbebengebieten nach DIN EN 1998 (EC 8) und DIN EN 1998-1/NA (Auslegung und Praxisbeispiele)

Es referieren: Prof. Dr.-Ing. Lars Abrahamczyk, Professor für Komplexe Tragwerke, Institut für Konstruktiven Ingenieurbau / Erdbebenzentrum, Bauhaus-Universität Weimar; Dr.-Ing. Holger Maiwald, Institut für Konstruktiven Ingenieurbau / Erdbebenzentrum, Bauhaus-Universität Weimar

Veranstaltungsdaten

  • neu überarbeitet
  • Seminar

    vor Ort in Ettersburg bei Weimar
  • Termin

    Dienstag, 23. Februar 2027 (KW 08)
    09:00 Uhr bis 16:30 Uhr
  • Sachgebiet

    Konstruktionsplanung, Technik und Ausführung
  • Kennziffer

    230227 K
  • Fortbildungsstunden

    8
  • Anmeldeschluss

    09.02.2027
  • Entgelt

    220,00 € / 230,00 € / 250,00 € / 310,00 €

Über den Inhalt der Veranstaltung

Auslegung von Hochbauten in deutschen Erdbebengebieten nach DIN EN 1998 (Eurocode 8) und den Regeln des Nationalen Anwendungsdokumentes DIN EN 1998-1/NA (inkl. Beispiele für die praktische Anwendung)

In der europäischen Erdebbebennormung steht die Überarbeitung des EN 1998 und Veröffentlichung der 2. Generation vor ihrem Abschluss. Der Nationale Anhang zur 1. Generation liegt als DIN EN 1998-1/NA:2023-11 vor und enthält die auf die deutschen nationalen Besonderheiten zugeschnittenen Festlegungen für den Entwurf, die Bemessung und Konstruktion von Bauwerken des Hoch- und Ingenieurbaus in Erdbebengebieten.
Bereits mit Vorlage und Einführung der DIN EN 1998-1/NA fand eine Neuberechnung der Erdbebengefährdung für die Bundesrepublik Deutschland und eine Aktualisierung und Adaption des Konzepts geologie- und untergrundabhängiger Spektren statt. Die Veranstaltung spiegelt die Veränderungen und gibt eine Einordnung in den aktuellen sowie perspektivischen Europäischen Normenkontext. Besondere Aufmerksamkeit erfahren neben den kraft– auch die verformungsbasierten Berechnungsverfahren, die Einhaltung der nachzuweisenden Verhaltenszustände sowie die Zulässigkeit von vereinfachten Nachweisen und nicht zuletzt die Behandlung erdbebentauglicher Entwurfsgrundsätze.

Schwerpunkte:

  • Nachweisziele und Anwendungsbereich
  • Ergebnisse der Neueinschätzung der Erdbebengefährdung in deutschen Erdbebengebieten, maßgebliche Kenngrößen und ihre Abbildung in Erdbebengefährdungskarten
  • Standortspezifische Erdbebeneinwirkungen, elastische Beschleunigungs- und Verschiebungsspektren für unterschiedliche Wiederkehrperioden
  • Grundlagen des erdbebengerechten Entwurfs
  • Auslegung von Hochbauten, bauweisenspezifische Anforderungen und Besonderheiten
  • Verhaltenszustände und Nachweiskriterien, Festlegung der Bemessungsspektren
  • Kraft – und verformungsbasierte Nachweisverfahren
  • Beispielrechnungen/Übung zur Bestimmung der Bemessungsspektren
  • Beispielrechnung/Übung für die Erdbebenbemessung / Nachweisführung

Zielgruppe
Planungsbüros / Tragwerksplaner / Bauingenieure (Statik, Erdbebenbemessung)

Reihenfolge der Entgeltangaben:
1 = Mitglieder der IKT
2 = Mitglieder der AKT; Mitglieder anderer Architekten- oder Ingenieurkammern der BRD; Mitglieder des BVS; Mitglieder des VBI-LV Thüringen; Angestellte im öffentlichen Dienst (nur für Tagungen)
3 = Angestellte von Mitgliedern der AKT, der IKT, des VBI-LV Thüringen oder des LVS Thüringen; ö.b.u.v. Sachverständige; Angestellte von Mitgliedsunternehmen des BIV Hessen-Thüringen oder des VbU Thüringen; Angestellte im öffentlichen Dienst; Rechtsanwälte
4 = Gäste (Normalentgelt)
Rabatte:
Seit September 2022 gewähren wir einen Frühbucherrabatt von 10 %.
Gültig für alle Entgeltstufen, sowohl für Präsenz- als auch für Onlineveranstaltungen.
Ausgenommen sind weiterbildende Studiengänge sowie der Lehrgang Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz.
Die Entgelte werden bei rechtzeitiger Anmeldung (bis maximal 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn) automatisch angepasst.

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