Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg

Bauleitplanung - Möglichkeiten und Grenzen

Seminar

1206010 R

Zielgruppe: Architekten, Ingenieure, Sachverständige

Samstag, 12. Juni 2010 (KW 23) ▪ 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

8 Fortbildungsstunden ▪ Anmeldeschluss: 29.05.2010

Entgelt: 100/ 110/ 125/ 150 Euro

hat bereits stattgefunden

 

Die Bauleitplanung ist das wichtigste Instrument, das der Gemeinde zur Steuerung ihrer Entwicklung zur Verfügung steht. Sie ermöglicht die Ordnung aller Bodennutzungen, die Beförderung erwünschter Entwicklungen und das Verhindern unerwünschter Entwicklungen.
 
Das Baugesetzbuch stellt eine große Zahl unterschiedlicher Instrumente bereit, um das gewünschte Ziel zu erreichen. So gibt es z.B. 3 unterschiedliche Bebauungsplanarten, die wiederum in 3 unterschiedlichen Verfahren aufgestellt werden können.
 
Das Seminar soll das gesetzliche Instrumentarium erläutern um einerseits rechtliche Fallstricke zu umgehen und andererseits sich den für die eigentliche Planungsarbeit nötigen Freiraum zu verschaffen.
 
Das System der räumlichen Planung im Überblick
  • Übersicht über das öffentliche Baurecht
  • Bindungswirkung der Ziele der Raumordnung
  • Zweistufigkeit der Bauleitplanung
 
Die begleitenden Instrumente des Städtebaurechts (Überblick)
  • Sicherung der Bauleitplanung
  • Zulässigkeit von Vorhaben
  • Bodenordnung, Enteignung, Erschließung
  • Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen
  • Städtebauliche Gebote
 
Der Flächennutzungsplan
  • Erforderlichkeit
  • Darstellungsmöglichkeiten
  • Sachlicher Teil-Flächennutzungsplan
  • Bindungswirkungen des Flächennutzungsplans
Der Bebauungsplan
Arten der Bebauungspläne und Rechtswirkungen
  • Einfacher- und qualifizierter Bebauungsplan
  • Vorhabenbezogener Bebauungsplan
  • Bebauungsplan der Innenentwicklung
  • Bebauungsplan zur Sicherung von Versorgungszentren
Festsetzungsmöglichkeiten
 
Allgemeine Grenzen
  • Erforderlichkeits- und Bestimmtheitsgebot
  • Abwägungsfehler
 
Bauleitplanverfahren
  • Öffentlichkeits- und TöB-Beteiligung
  • Umweltprüfung
 
Zusammenarbeit mit Privaten (Überblick)
 
 
  • Städtebaulicher Vertrag
  • Vorhabenbezogener Bebauungsplan
  • Informelle Abstimmungen