Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg

Regenwasser und Grauwasser in der Gebäudetechnik - Wasser sparende Sanitärkonzepte durch Wasser-recycling, Regenwasser als Rohstoff -

Seminar

100610 K

Zielgruppe: Architekten, Ingenieure, Sachverständige

Donnerstag, 10. Juni 2010 (KW 23) ▪ 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

8 Fortbildungsstunden ▪ Anmeldeschluss: 20.05.2010

Entgelt: 155/ 165/ 185/ 220 Euro

hat bereits stattgefunden

 

Vom Baubeginn bis zur Fertigstellung stehen Planer und Bauleiter in der Verantwortung, das auf dem Grundstück anfallende Wasser den örtlichen Satzungen gemäß zu bewirtschaften oder zu behandeln. Im Bestand greift in den meisten Kommunen die gesplittete Abwassergebühr und macht das Ableiten von Regenwasser teuer. Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und die bauliche Gestaltung sind bei diesem Thema miteinander verknüpft.
 
Was ist genehmigungspflichtig?
Welche Behörde ist zuständig?
Gibt es Zuschüsse?
Wo sind die Schnittstellen der Gewerke bei der Bauausführung?
Wofür darf ich Regen- oder Grauwasser einsetzen?
Welche Aufbereitung und Behandlung ist erforderlich?
 
Die Teilnehmer lernen in diesem Seminar unterschiedliche Varianten der Nutzung von Regenwasser kennen. Überschlägig werden Ertrag und Bedarf ermittelt und die Größe einer Zisterne errechnet. Kosten sparende Maßnahmen der Regenwasser-Bewirtschaftung auf dem Grundstück sowie die Verwendung von Grauwasser alternativ und zusätzlich zum Regenwasser stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mit Beispielen aus der Praxis wird die Quintessenz der technischen Regelwerke, Gesetze und Verordnungen vermittelt.
  • Regenwasser, Rohstoff für Gebäude und Natur
  • Grauwasser, Technik und Anwendung
  • Kombination von Regen- und Grauwasser-Verwendung
  • Ausgeführte Beispiele privat, kommunal, gewerblich und industriell
  • Lösungen für Neubau und Modernisierung
  • Dimensionierung und Amortisation
  • Wasserqualität und Hygiene
  • Technische Regeln, Gesetze und Verordnungen
  • Marktübersicht
  • Trends und Entwicklungen in naher Zukunft
  • DEUS 21, eine Vision wird Realität